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(Nidderau/pm) - Bei strahlendem Sonnenschein machten sich die Windecker Landfrauen auf den Weg nach „Helidiberga“ wie Heldenbergen mit der ersten Erwähnung 839 genannt wurde. Man traf sich am „Nepomuk“, wo man bereits von Herrn Helmut Brück erwartet wurde. Dieser hatte sich bereit erklärt, ihnen einige der markantesten Punkte und deren Geschichte näher zu bringen. Zuerst ging es zur Oberburg. Hier war man nicht nur von dem Gebäude sondern auch von den imposanten Bäumen im Park begeistert. Von dort aus weiter zum Görtz`schen Hof, zur Stelle an der früher die Jüdische Synagoge stand und zur Kath. Kirche.

Als nächstes sah man sich das ehemalige „Kaiserliche Postamt“ und das Brentano-Stift an. Bei all diesen genannten Gebäuden hörte man interessiert den ausführlichen Erläuterung von Herrn Brück zu. Die letzten Stationen auf dem Rundgang waren 2 Friedhöfe. In einem Teil des ersten Friedhofes, den man als „Ehrenfriedhof“ bezeichnen könnte, sind bekannte Persönlichkeiten aus Heldenbergen bestattet. Vor allem die schauerlichste Episode in der Kirchengeschichte, die Ermordung von Pfarrer Thoebes im Jahre 1904 war für viele der Landfrauen neu. Danach ging es weiter zum kleinen Jüdischen Friedhof. Manche Landfrau wußte, dass es ihn gibt, aber nicht wie er zu erreichen ist. Zum Abschluß traf man sich im La Dolce Vita um den, für manche doch etwas anstrengenden Rundgang auf Grund der hohen Temperatur, Abend gemütlich ausklingen zu lassen.