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Foto © OGV Nidderau-Ostheim

(Nidderau/pm) - Kürzlich machten sich der Obst- und Gartenbauverein Ostheim, die Vogelschutzgrupe Ostheim des NABU und die Ostheimer Jäger auf zu einer Naturschutzwanderung im Ostheimer Wald. Los ging es am Eulenkopf Richtung Limeshain gleich links am Eingang vom Wald. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden der Gartenbauer Hans Herrmann führte der Weg Richtung Marköbeler Weg. Gut dass bei der Gruppe auch der Revierförster der Stadt Nidderau dabei war so konnten gleich anstehende Fragen sachkundig beantwortet werden. Warum sieht es in manchen Gebieten so unordentlich aus oder wie eine Neuanlage aufgebaut wird. Für die Ausweisung von Baugebieten stellt die Stadt Nidderau Teile des Waldes dem Naturschutz zur Verfügung im Gegenzug erhält sie dann Ökopunkte.

Diese Flächen dürfen dann nicht mehr bearbeitet werden. Von der Neuanpflanzung eines Waldes bis zur Erntereife könnten auch schon 160 Jahre vergehen. Für die Jägerschaft sprach Hans Herrmann über den Spagat zwischen Waldbesitzern auf der einen Seite und den Landesbehörden die die Abschussquoten festlegen. Der Vorsitzende der Vogelgelschützer  Michael Döll berichtete über die Arbeit der Vogelschützer die über 500 Nisthilfen im Wald und der Gemarkung betreuen und lud die Teilnehmer zum Abschluss in die Vogelschutzhütte zu einem kleinen Imbiss ein. Alles in allem wieder eine gelungene Veranstaltung.