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Ellen Paulus und Bürgermeister Stefan Erb (rechts) mit dem Vorstand des Förderkreises bei der Scheckübergabe.

(Erlensee/pm) - „Förderkreis Erlensee-Rückingen e.V.“ spendet für Römerspielplatz. Soziale Stadt kehrt an ein Zentrum der damaligen Umstrukturierungen zurück. Die finanziellen Mittel wurden vom dem Verein um Ellen Paulus gewissenhaft verwaltet, so dass ein Restbetrag von 3.500 € der damaligen Subventionen für das Programm jetzt noch vorhanden ist. Die Frage, wohin das Geld unterstützend fließen sollte, war schnell geklärt. Damals, 2005 bis 2006, wurde im Rahmen des Programmes „Soziale Stadt“ um die Relikte eines Römerkastells der erste sehr attraktive, weitläufige Römerspielplatz geschaffen.

Ein neuer Treff, ein Kommunikationspunkt, sollte damals für einen Bezirk mit massivem Bevölkerungszuwachs aus vielen Nationen geschaffen werden. Die damalige Initiative war so ein großer Erfolg, dass nicht nur das umliegende Stadtviertel und somit das Zusammenleben in der jungen Stadt positiv gefördert wurde, sondern mittlerweile kommen auch Eltern mit Kindern aus anderen Städten und Gemeinden und nutzen die einzigartige Atmosphäre des Spielplatzes mit einmaligen historischen Besonderheiten, die auf Schautafeln dargestellt werden, so dass auch für jeden geschichtlich interessierten Besucher, der über die Römerzeit in dieser Region mehr wissen will, ein guter Anlass besteht, Erlensee und seinen Römerspielplatz zu besuchen. So beschloss das Team um Ellen Paulus, hier noch einmal mit dem verbliebenen Restbudget des Programmes zu helfen. Der Vorstand des Vereins überreichte daher vor Ort Bürgermeister Stefan Erb einen Scheck in der stattlichen Höhe von 3.500 Euro. Mit dem Geld sollen ausdrücklich neue Spielattraktionen angeschafft werden. Bürgermeister Stefan Erb lobte das jahrelange Engagement dieser Gruppe und wies darauf hin, wie viel mit dem über zehn Jahre dauernden Programm „Soziale Stadt“ und seinen immer engagierten Vorstandmitglieder nicht nur hier im Römerspielplatz, sondern insgesamt bis hin zur Renovierung des Schlösschen, in diesem Viertel erreicht werden konnte. „Der „Förderkreis Erlensee-Rückingen e.V.“ pflegt die Projekte der „Sozialen Stadt“ und bemüht sich um ein ansehnliches Ortsbild. Schwerpunkt ist dabei der alte Ortskern von Rückingen und der Bereich um das „Rückinger Schlösschen“. Aber auch der „Wäscheplatz“ an der Kinzig und der „Hertekippel“ profitierten bereits von den Aktivitäten des Förderkreises.“

Auf dem Foto (Erlensee Aktuell): Ellen Paulus und Bürgermeister Stefan Erb (rechts) mit dem Vorstand des Förderkreises bei der Scheckübergabe.