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(Bruchköbel/jgd) – Auf Antrag der FDP beschäftigt sich das Stadtparlament derzeit mit der Frage, ob die Öffnungszeiten des Bürgerbüros zu erweitern sind. In der Ausschuss-Sitzung am Dienstag brachte Bürgermeister Maibach dazu eine Kostenberechnung ein. Erweitert man die Öffnungszeiten, so würde ein rechnerischer Personalbedarf von etwa 1,7 zusätzlichen Stellen anfallen. Das bedeute etwa 95.000 Euro an jährlichem Mehraufwand. Maibach betonte, dass dieses Geld für den Haushalt berücksichtigt werden müsste, sagte aber gleichzeitig, dass es über Öffnungszeiten des Bürgerbüros keine Beschwerden von Seite der Bürger gebe.

Sylvia Braun (FDP) wollte die Zahlen allerdings nicht so recht wahrhaben. Die Erweiterung der Öffnungszeiten könne man auch ohne Zusatzkosten erreichen, aber Änderungen seien wohl „nicht gewollt“, behauptete sie. Maibach wies das zurück: natürlich sei er dafür, etwas zu verbessern, wenn es Sinn mache, aber die Maßnahme koste eben auch. Man einigte sich darauf, jetzt erst einmal den Willen der BürgerInnen zu ermitteln, voraussichtlich online wie auch mit Fragebögen im Bürgerbüro.