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Pfarrer von Dörnberg. Foto © privat

(Oberissigheim/pm) - Was ein Tag: Eine volle Kirche in Oberissigheim. Kleine und große Menschen auf den Beinen. Und eine besondere Atmosphäre. Ganz viel Sympathie liegt in der Luft. Diese gilt Pfarrer von Dörnberg, der seit 10 Jahren in der Kirchengemeinde Issigheim wirkt. Beliebt ist er, hat er doch einen „guten Draht“ zu den Menschen. Das Schöne ist, dass alle Beteiligten geschwiegen haben und der Pfarrer mit seiner Familie im Gottesdienst völlig überrascht wurde. Dieser stand unter dem Motto der Reformation: „Zur Freiheit hat uns Gott befreit“.

Ein passendes Motto für einen Pfarrer, mit dem so viele neue „freie“ Dinge in der Gemeinde Einzug hielten, von Hawaii-Gottesdiensten bis Essensbank, von DorfCafé bis Projektchor. Diese wurden szenisch von den Teamern und weiteren Personen aufgezeigt und waren gleichzeitig auch die Predigt dieses Sonntags. Gestaltet wurde der Gottesdienstablauf von Prädikant Schüssler-Walter und Vikar Lukas Altvater.

Hans-Walter Schaefer ließ für den Kirchenvorstand die  Zeit mit Pfarrer von Dörnberg humorvoll Revue passieren. Auch sprach er den Wunsch aus, dass wir alle „unseren“ Pfarrer noch möglichst lange in unseren Reihen „behalten“ möchten.

Sowohl die KITA-Kinder mit ihren Erzieherinnen als auch die Schulkinder der Katharina-von-Bora-Schule mit ihren Lehrerinnen brachten sich vielseitig ein. Lieder zur Freiheit wurden von den Schulkindern und vom Projektchor schwungvoll vorgetragen. Mit dem Lied „Einfach Spitze, dass du da bist“ bezeugten Kinder und Erwachsene gemeinsam, wie wichtig und kostbar ihnen „ihr Pfarrer“ ist.

Zum Schluss der Predigt wurde von Seiten der Teamer noch erwähnt, wie gerne Pfarrer von Dörnberg einen „Superhelden-Gottesdienst“ halten würde. Sollte es bislang am Kostüm gescheitert sein, könne man dem jetzt abhelfen. Und so wurde dem Pfarrer ein Supermankostüm überreicht, was bei der Gemeinde ein großes Schmunzeln hervorrief.

Für Pfarrer von Dörnberg war in seinen Worten zum Abschluss der Predigt klar: Allein geht es nicht, sondern nur mit Menschen in einer Gemeinde, die mutig und auch manchmal verrückt die Freiheit des Glaubens lebt. Entscheidend, so der Pfarrer weiter,  sei aber noch etwas anderes. Und so habe er während des Gottesdienstes besonders an Worte des Apostels Paulus gedacht: „Ich vermag alles durch den, der mich stark macht“ (Philipper 4,13).

 

Dem – Gott selbst - war reich zu danken bei diesem wundervollen Fest, das nach dem Gottesdienst im Gemeindehaus weiterging. Dort hatten viele fleißige Hände schon alles dafür getan, sich an einem leckeren Mittagessen zu laben, sich mit Getränken zu versehen und sich später noch bei Kaffee und Kuchen miteinander auszutauschen.