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(von links): Bürgermeister Günter Maibach, Ralf Spachovsky (CDU Bruchköbel), Stefan Niemeyer, Thomas Sliwka (CDU Bruchköbel), Dr. Katja Leikert, Andreas Ordon, Nuraldin Abdullah, Max Schad (CDU-Landtagskandidat) und Jürgen Riepl. Foto © privat

Dr. Katja Leikert besucht Unternehmen in Bruchköbel/Syrer absolviert Ausbildung

(Bruchköbel/pm) - Ob beim Heavy-Metal-Festival in Wacken, beim MTV-Unplugged-Konzert von Peter Maffay oder bei Veranstaltungen aller Art im Hanauer Amphitheater – die Freaksound GmbH sorgt immer für den richtigen Ton. Weltweit bringt das Unternehmen, das seinen Firmensitz vor gut einem Jahr aus Hanau ins Bruchköbler Gewerbegebiet „Im Lohfeld“ verlegt hat, Veranstaltungstechnik – meist auf Leihbasis für größere Veranstalter – zum Einsatz. Die Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Dr. Katja Leikert besuchte das Team von Freaksound gemeinsam mit Bürgermeister Günter Maibach und Vertretern der CDU Bruchköbel um den Vorsitzenden Thomas Sliwka.

Die beiden Geschäftsführer Stefan Niemeyer und Andreas Ordon führten die Gäste durch die riesige Lagerhalle.

Bei ihrem Rundgang lernten die Politiker auch Nuraldin Abdullah kennen. Der 38-jährige Syrer lebt mit seiner Familie in Erlensee und absolviert eine Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik. Im September kommt er ins dritte Lehrjahr. Sein „Ziehvater“, Jürgen Riepl, war ebenfalls vor Ort mit dabei. Er hatte den jungen Mann im Gesangverein kennengelernt und den Kontakt nach Bruchköbel vermittelt. Schon in seiner Heimat war Abdullah viele Jahre hauptberuflich Tontechniker; darüber hinaus ist er ein begabter Sänger und Musiker. Seine Vorkenntnisse und seine Musikalität gereichen ihm auch während seiner Ausbildung zum Vorteil; an seinen Deutschkenntnissen hat er hart gearbeitet. Die drei Töchter – zehn, fünf und drei Jahre alt - haben ihn freilich dennoch überholt. „Sie sprechen astreines Hochdeutsch“, berichtet Jürgen Riepl lächelnd.

„Bei allen Schwierigkeiten ist es schön, dass es auch immer wieder solche positiven Beispiele im Bereich Integration gibt. Hier wird gute Arbeit geleistet – von beiden Seiten“, betonte Katja Leikert. Gute Fachkräfte würden in vielen Bereichen händeringend gesucht. Das Beispiel von Nuraldin Abdullah zeige, was man erreichen kann, wenn man die gebotenen Chancen konsequent nutzt.​