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Wildschweine ante portas?

(Bruchköbel/jgd) – In den letzten Tagen war der große Spielplatz am südlichen Waldrand abgesperrt worden – es standen Zaunreparaturen in den hinteren, an den Wald angrenzenden Bereichen an. Tatsächlich ist der Zaun um den Spielplatz nicht bloß als Begrenzung des Areals gedacht, welche verhindern soll, dass sich etwa Kinder unbemerkt in den angrenzenden Wald verlaufen. Das zwar auch. Aber in diesem Teil des Bruchköbeler Waldes gibt es offenbar auch ab und zu ungebetene Besucher mit charakteristischen schwarzen Borstenfellmänteln – es sollen nämlich Wildschweine gesichtet worden sein.

Der Besuch solcher Tiere war vor einiger Zeit schon auf dem benachbarten alten Handballplatz unangenehm verlaufen: die Tiere sind bekannt für ihre intensiven „Umgrabungen“ an Wegesrändern und sogar auf Wiesen und Rasenflächen. Man hatte wegen der Wühler die Zäune reparieren und verstärken müssen. Die schlauen Tiere entdecken nämlich jede Schwachstelle, wenn die Aussicht auf saftige Würmer im Erdboden lockt. In extremen Fällen untergraben sie dann auch schon mal bestehende Zäune, um zum Ziel zu kommen und den verheißungsvollen Boden aufzubrechen.