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Anwohnern Gespräch angeboten

(Bruchköbel/jgd) – In die Situation um das derzeit offenbar ruhende Bauvorhaben auf dem Gelände des Sozialzentrums der AWO kommt Bewegung. Der BK hatte zuletzt über grassierenden Unmut bei Anwohnern berichtet, der wegen des Bauvorhabens aufgetreten ist. Nun reagierte die Arbeiterwohlfahrt Hessen-Süd (AWO) auf die Kritik. Auf die Fragen, welche die Interessengemeinschaft der Anlieger aufwerfe, wolle man von Seiten der AWO „selbstverständlich gerne“ eingehen, so betonte es jetzt der Darmstädter Rechtsanwalt der AWO, lngo Endrick Lankau, gegenüber dem BK.

Man habe sich dafür entschieden, dabei nicht konfrontativ zu reagieren. Im Hinblick auf die noch lange bestehende Nachbarschaft mit den Anliegern sei man daran interessiert, anstehende Probleme und Unklarheiten gemeinsam zu klären. Daher wolle die AWO Hessen-Süd die Nachbarinnen und Nachbarn nun zu einem Informationstreffen am 1. Februar 2018 in ihre Räume einladen. Den Anliegern sollen dabei umfangreiche Informationen erteilt und Fragen beantwortet werden. Die AWO Hessen-Süd sehe in dieser Vorgehensweise einen effektiven Weg zur Lösung nachbarschaftlicher Unklarheiten – das sei besser als eine Auseinandersetzung, die das Ziel der Erhaltung und Entwicklung gut nachbarlicher Beziehungen aus dem Auge verliere, so AWO-Anwalt Lankau.

In dem an die direkte Nachbarschaft adressierten Schreiben der AWO wird betont, dass es seit einem letzten Treffen einige Neuerungen gegeben habe. So habe man sich auf Grund von „deutlichen Bauzeitüberschreitungen“ vom bisherigen Generalunternehmer für die Errichtung des Anbaus trennen müssen. Auch sei man damit unzufrieden gewesen, dass der seitherige Generalunternehmer die Nachbarschaft so wenig über die Geschehnisse rund um den Anbau einbezogen habe. Den Anwohnern stehe ab jetzt ein direkter Ansprechpartner zur Verfügung, und die weiteren Schritte rund um den Anbau könnten beim genannten Termin im AWO Sozialzentrum mit dem neuen Projektteam besprochen werden. Im Schreiben wird darüber hinaus ein Zeitplan bis zur Fertigstellung genannt. Im Februar 2018 soll es demnach an dem Gebäude weitergehen, die Innenarbeiten sollen bis zum August abgeschlossen werden. Im Oktober erfolge die Übergabe des Gebäudes.