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Foto © Mark Zeiger
SGB Spielerin Juliana Bruzdziak beim Versuch, die Abwehr vom TV Hüttenberg zu durchbrechen

(Bruchköbel/Handball/pm) - Nichts zu holen gab es für Bruchköbels Handballer am Samstagabend (07.10.) in eigener Halle. Um 18.00 Uhr eröffnete zunächst Bruchköbels Drittligareserve den Heimspielabend in der Dreispitzhalle gegen den Tabellenzweiten TV Flieden. Hier gelang es den Hausherren in der ersten Viertelstunde das Spiel offen zu gestalten, so dass die Zuschauer zunächst einen engen Schlagabtausch erwarteten. Dann aber riss der Faden der SGB-Herren, Flieden netzte ein ums andere Mal ein, während die Gastgeber insbesondere durch Zeitstrafen auf sich aufmerksam machten und in der 26. Minute bereits mit 8:13 deutlich in Rückstand lagen.

Negativhöhepunkt war die Rote Karte für Fabian Wilfer in der 28. Minute, der im Spiel der Bruchköbeler fortan deutlich fehlen sollte. Als in der letzten Minute der ersten Halbzeit auch Marc Schilling noch mit Rot vom Platz musste und Kotrics zum Halbzeitstand von 16:10 für Flieden traf, war das Spiel bereits entschieden.

Katastrophal verlief dann Durchgang zwei. Die Gäste schafften es viel zu leicht, sich durchzusetzen, während auf Bruchköbeler Seite nahezu nichts mehr zusammenlief. So endete das Spiel mit einem desolaten 18:37 und mehr als langen Gesichtern auf Bruchköbeler Seite.

Besser machen sollten es im Anschluss die Oberliga-Damen, die zwar auf den favorisierten TV Hüttenberg trafen, jedoch die Motivation durch den deutlichen Sieg gegen Sulzbach aus dem letzten Spiel im Rücken hatten.

Auch hier bot sich den Zuschauern zunächst ein intensiv geführtes, von zwei starken Abwehrreihen geprägtes Spiel. Keine Mannschaft schaffte es, sich in der Torarmen ersten Halbzeit abzusetzen, so dass die Sensation des ersten Sieges gegen Hüttenberg an diesem Tag durchaus möglich schien. Mit einem kleinen Rückstand von 11:13 ging es in die Kabinen.

In Hälfte zwei hatten die Hausherrinnen dann zunehmend Schwierigkeiten, sich gegen das Abwehrbollwerk der Mittelhessinnen durchzusetzen, während diese immer wieder ihre Chancen über den Rückraum zu nutzen wussten. Eine Viertelstunde vor Schluss betrug der Vorsprung bereits fünf Tore. Zwar konnten die SGB-Damen diesen Abstand halten, schafften es aber nicht mehr, auf weniger als vier Tore heranzukommen. Am Ende fiel der Sieg der Hüttenbergerinnen dann mit 25:19 etwas zu deutlich aus, verdient war er dennoch. Die nächste Chance zu Punkten bekommen die Handball-Damen der SGB am 21.10. auswärts gegen den TSV Eintracht Böddiger.

Am kommenden Freitag kommt es dann um 20.15 Uhr zum Derby-Kracher in der 3. Handball Bundesliga, wenn die Lokalrivalen SG Bruchköbel und die HSG Hanau in der Dreispitzhalle aufeinander treffen. Restkarten gibt es noch ab 18.00 Uhr an der Abendkasse, es wird ein frühzeitiges kommen empfohlen.