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Foto © privat
OPTIMUM-Team

(Bruchköbel/pm) - Teil fünf Auf dem Weg zum Ironman Frankfurt haben Alexander Baron, Markus Respondek und Marcel Seip-Klüber aus dem OPTIMUM-Team ihren wichtigsten Testwettkampf bestritten. Alex startete bereits am letzten Mai-Wochenende in Ingolstadt, Markus und Marcel eine Woche später im hessischen Münster beim Moret Triathlon. Für Alex Baron war der Wettkampf in Ingolstadt seine erste Mitteldistanz. Die Hälfte eines Ironman – eine wahrlich nicht einfache Generalprobe, die der 27-Jährige jedoch erfolgreich meisterte.

Wichtigste Feststellung: „Ich kann ja schwimmen!“ In seiner Angstdisziplin blieb der Bruchköbeler in 39:51 Minuten gar zehn Minuten unter der Zeit, die er sich vorgenommen hatte. Danach konnte eigentlich nichts mehr schief gehen und so spulte der erfahrene Marathonläufer den Rest des Wettkampfes erfolgreich ab. Lediglich am Ende der Laufstrecke spürte er dann doch, wie lang der Wettkampf, für den er insgesamt 5:12 Stunden benötigte, doch schon war: „Doppelte Strecke schwimmen: Das kriege ich hin. Doppelte Strecke Rad: kein Problem. Aber doppelte Strecke laufen? Ohje! Jetzt weiß ich, woran ich die nächsten Wochen noch arbeite.“ Nicht weniger erfolgreich lief es für Markus Respondek beim Moret Triathlon. Bei seiner insgesamt elften Mitteldistanz rannte der Routinier nach 4:52 Stunden über die Ziellinie und gewann damit sogar die Hessenmeisterschaft in seiner Altersklasse. Damit war der 26-Jährige aus Erlensee natürlich äußerst zufrieden: „Sieben Jahre mache ich Mitteldistanzen und jetzt, wo die erste Langdistanz ansteht, werde ich fast wie nebenbei Hessenmeister – irre! Das gibt enorm Selbstvertrauen für den Ironman, wir sind alle heiß auf den Wettkampf in Frankfurt.“ Marcel Seip-Klüber erwischte an gleicher Stelle einen gebrauchten Tag. Mit Hüftproblemen ging der Maintaler in das Rennen und diese sollten ihn bereits auf dem Rad, insbesondere aber beim Laufen, daran hindern sein Potenzial abzurufen. Er kämpfte sich schließlich durch, resümierte anschließend jedoch ernüchternd: „So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Allerdings hatte ich das schon mal: Schlechter Wettkampf in Moret und dann gutes Rennen in Frankfurt.“ Jetzt ziehen die drei OPTIMUM-Athleten ihre Schlüsse aus den Rennen und arbeiten noch an den Feinheiten. Die Form jedoch haben sie sich bereits im Winter geholt, bis zum 9. Juli heißt es jetzt vor allem: Gesund und verletzungsfrei bleiben und dann ausgeruht an die Startlinie gehen.