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Stadt Nidderau

(Nidderau/pm) -  Inzwischen nutzen sehr viele Bürger ausgediente Pappkartons, um darin ihre Gartenabfälle für die Abfuhr bereit zu stellen. Auf der Kompostierungsanlage in Erbstadt wird das angelieferte Material zerkleinert (geschreddert) und anschließend gesiebt. Durch den steigenden Gebrauch von Pappkartons beträgt der Anteil an abgesiebten Fremdstoffen mittlerweile über 30 % und muss teuer entsorgt werden. Diese anfallenden Kosten werden sich auch auf die Abfallgebühren der Bürger auswirken, wenn der Anteil an Fremdstoffen nicht deutlich verringert werden kann. Ab 2018 dürfen Gartenabfälle deshalb nur noch in Papiersäcken bereitgestellt werden.

Gartenabfälle in Pappkartons sind dann von der Abfuhr ausgeschlossen. Auch andere Behältnisse wie Gartentaschen, Kübel und Plastiksäcke kommen nicht in Betracht, sie sind aus arbeitsschutzrechtlichen Gründen bereits seit 2008 untersagt. Das gilt auch für alte Papiersäcke (z. B. Zementsäcke), die mit einer Beschichtung oder einer Plastiklage ausgestattet sind. Sperrige Zweige vom Baum- und Strauchschnitt werden mit Bindfaden gebündelt (keine Plastikschnur).

Für die laufende Saison empfiehlt die Verwaltung, sich schon nach und nach mit der neuen Regelung vertraut zu machen und auf Papiersäcke umzustellen. Sie sind im Handel sowie im Rathaus erhältlich.