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Neujahrsempfang der SPD in Mittelbuchen

Gastredner Thorsten Stolz zeigt Perspektiven für den Main-Kinzig-Kreis und die Zusammenarbeit zwischen Hanau und dem Landkreis auf

(Hanau-Mittelbuchen/pm) - Volles Haus beim traditionellen Neujahrsempfang der SPD in Mittelbuchen. Viele Gäste aus Kommunalpolitik und Vereinen waren der Einladung der heimischen Sozialdemokraten gefolgt, um gemeinsam auf das neue Jahr anzustoßen, das vergangenen Jahr Revue passieren zu lassen und einen Ausblick auf 2017 zu wagen. Vorstandsmitglied Ellen Schmitt konnte neben Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck, Stadtrat Axel Weiss-Thiel, der SPD-Fraktionsvorsitzenden Cornelia Gasche, vielen Vertretern aus anderen politischen Parteien sowie zahlreicher Vereine als Gastredner den SPD-Landratskandidaten Thorsten Stolz begrüßen. 

In seiner Neujahrsansprache blickte Thorsten Stolz optimistisch in die Zukunft und gab den Zuhörern, gerade im Hinblick auf die dramatischen Ereignisse kurz vor Weihnachten in Berlin und Syrien, vor allem Zuversicht mit auf den Weg: "Lassen Sie uns mit der Gewissheit ins neue Jahr starten, dass das Gute in der Welt letztendlich das Schlechte überwiegt.“ Er rief dazu auf, sich nicht von Ängsten leiten oder von Wut und Zorn treiben zu lassen, sondern gerade jetzt für Demokratie, Freiheit, Frieden und Rechtsstaatlichkeit einzutreten. Thorsten Stolz nutzte den Neujahrsempfang auch dazu, um Bilanz zu ziehen, eine Standortbestimmung für den Main-Kinzig-Kreis vorzunehmen und Zukunftsperspektiven aufzuzeigen.

In seiner Rede ging er auch auf die Berührungspunkte zwischen der Stadt Hanau und dem Main-Kinzig-Kreis ein und skizzierte die Schwerpunkte der Zusammenarbeit in den nächsten Jahren. So sollen die Stadt Hanau und der Main-Kinzig-Kreis künftig enger zusammenarbeiten, etwa beim Ausbau der Infrastruktur, bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und bei der Stärkung der öffentlichen Sicherheit. „Dabei können wir nicht nur gegenseitig voneinander profitieren, sondern auch gegenseitig voneinander lernen. Wir können gemeinsam mehr füreinander erreichen“, warb Thorsten Stolz daher aus Überzeugung für eine intensive Zusammenarbeit zwischen dem Main-Kinzig-Kreis und Hanau. Konkrete gemeinsame Handlungsfelder sieht er im Ausbau des vierten Gleises zwischen Hanau und Gelnhausen, im Baude r Nordmainischen S- Bahn und im jüngst vom Bundestag beschlossenen Ausbau der A3 vom Offenbacher Kreuz bis zur Anschlussstelle Hanau, auf dessen zeitnahen Beginn der Main-Kinzig-Kreis und die Brüder-Grimm-Stadt jetzt gemeinsam pochen müssen. Mit Blick auf das weitere Bevölkerungswachstum sowohl im Landkreis als auch in der Stadt Hanau nennt Thorsten Stolz die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum als weitere gemeinsame Aufgabe. So spricht sich der Landratskandidat für die Schaffung von bezahlbaren Mietwohnungen im Zuge der anstehenden Entwicklung der Pioneer-Kaserne aus. Auch der Forderung nach einer deutlichen personellen Verstärkung der Polizei in Hanau und im Main-Kinzig-Kreis können Landkreis und Stadt gemeinsam mehr Nachdruck verleihen, ist der Landratskandidat überzeugt. Als ein konkretes Projekt nennt Thorsten Stolz die Einrichtung eines neuen Pflegestützpunktes in Hanau, der im Fall seiner Wahl umgehend entstehen soll. Bislang gibt es für den gesamten Landkreis nur einen solchen Stützpunkt in Gelnhausen. „Ein Pflegestützpunkt in einem so großen Kreis mit 29 Städten und Gemeinden reicht nicht aus. Wir müssen Ratsuchenden angesichts des demographischen Wandels noch mehr Hilfe und Unterstützung sowie kürzere Wege ermöglichen“, betonte der Landratskandidat.

Im Anschluss daran gab Ortsvorsteherin Caroline Geier-Roth einige Gedankenanstöße in Richtung der Kommunalpolitik vor Ort. Mittelbuchen sei insgesamt sehr gut aufgestellt in den Bereichen Betreuung in der Kindertagesstätte, Betreuung an der Büchertalschule und Betreutem Wohnen für ältere Bürgerinnen und Bürger in der Wassergartenstraße. Im Laufe des Jahres würden nach sorgfältiger sachlicher und rechtlicher Prüfung Entscheidungen zum weiteren Wachstum des Ortes getroffen. Strukturelles Wachstum biete gezielte Möglichkeiten für die Erweiterung der Infrastruktur im Stadtteil. Im Rahmen der Bürgerversammlungen sei dabei eine höchstmögliche Transparenz gewährleistet. Die Ortsvorsteherin finde dabei wichtig, dass Einwendungen und gegensätzliche Standpunkte friedlich und sachlich vertreten würden. Abschließend appellierte Sie an alle gemeinsam für die Demokratie mit einer sachlichen Diskussionskultur einzutreten und mehr Vertrauen in die Gremien, Volksvertreter, Parlamente; Magistrat und Behörden zu haben. Gutachten, Messungen und Planungen würden genau, zuverlässig und vertrauenswürdig erstellt.

Im Anschluss an die Reden und Grußworte wurden langjährige Mitglieder für ihre treue Mitgliedschaft bei der SPD geehrt. Ellen Schmitt und Werner Fischer erhielten eine Anerkennung für 40 Jahre Mitgliedschaft. Weitere Jubilare sind Horst Oestreich (40 Jahre), Gerda und Lothar Bertram (30 Jahre) und Reinhard Brust (40 Jahre).