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Streuobstwiese in Büdesheim

(Büdesheim-Schöneck/pm) - Es gibt eine Anfrage der Struwwelpeterschule in Büdesheim an die Streuobstfreunde Schöneck. Darin bittet die Schule den Verein, das Konzept der Streuobstwiese vorzustellen. Zunächst ist dies als Pilotprojekt mit der 4. Klasse aus der Grundschule geplant. Hierzu hat der Verein ein Konzept erarbeitet und mit der Schule abgestimmt:  Es ist ein Rundgang auf unserer Streuobstwiese in Büdesheim vorgesehen mit ausführlichen und kindgerechten Erklärungen. Des Weiteren wollen wir frischen Süßen vor Ort pressen. Die Streuobstwiese ist eine traditionelle Form des Obstbaus.

Auf Streuobstwiesen stehen hochstämmigeObstbäume meist unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Arten und Sorten. Streuobstwiesen sind die bekannteste Form des Streuobstanbaus. Für diesen ist die Mehrfachnutzung kennzeichnend: Die Bäume dienen der Obsterzeugung („Obernutzung“); da die Bäume locker stehen, dienen die Flächen zugleich als Grünland („Unternutzung“), entweder als Mähwiese zur Heugewinnung oder direkt als Viehweide.

Die Streuobstfreunde Schöneck  pflegen und erhalten die alten Sorten im Streuobstbau. Der Verein bewirtschaftet in Kilianstädten und in Büdesheim je eine Streuobstwiese mit zusammen 78 Obstbäumen. Die Bäume werden Vereinsmitgliedern kostenlos zur Verfügung gestellt und können von diesen dann gepflegt und geerntet werden, nach dem Prinzip „Pflege gegen Ernte‘".