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Archiv – Bruchköbeler Kurier | 2017

 (Bruchköbel/jgd) – Die SPD äußert sich erzürnt zur am Samstag im „Hanauer“ veröffentlichten gemeinsamen Presseerklärung von CDU, FDP und Grünen zum Hallenbad-Neubau. Dort hatten die drei Parteien argumentiert, Investitionen in einer Größenordnung von über 10 Mio könnten auch bei Ausnutzung aller Fördermöglichkeiten nicht unter 7 - 8 Mio gesenkt werden. Der Zuschussbedarf für die Bäderbetriebe der Stadt werde sich nach den Berechnungen eines Planungsbüros auf 1,1 Mio € jährlich verdoppeln. Deswegen sei eine solche Planung gegenüber der Kommunalaufsicht nicht genehmigungsfähig. Mit diesen Aussagen, so nunmehr Perry von Wittich (SPD), betrieben CDU/Grüne und FDP reine Stimmungsmache im Wahlkampf, statt sich sachlich mit den Chancen und Möglichkeiten eines Hallenbadneubaus zu beschäftigen. Die Aussagen der Wortführer zeigten finanzpolitisches Unverständnis und Unvermögen für eine zukünftige Entwicklung der Stadt. Erstaunlich, so die SPD, sei der „Gedächtnisverlust“ der Grünen und des Ersten Stadtrates. Uwe Ringel habe in der Finanzausschuss-Sitzung am 8.12.2009, als der Antrag zum Hallenbadneubau diskutiert wurde, ausdrücklich gesagt, „für die Genehmigung eines kommunalen Bades, wie es in Bruchköbel geplant sein, habe die Kommunalaufsicht eine Zusage erteilt“. Die SPD verweist dabei auf das entsprechende Protokoll der Sitzung.