Archiv – Bruchköbeler Kurier | 2017

Kommunen haben großen Anteil am Erfolg des Kreises

MKK/Bruchköbel/jgd) - „Schwerpunkte setzen, Klarheit schaffen und hart für die Region arbeiten“, so umschreibt zum Jahreswechsel der heimische SPD-Kreisvorsitzende Dr. André Kavai das Selbstverständnis der Sozialdemokraten für das noch neue Jahr 2011 und zieht eine politische Zwischenbilanz. Zum einen könne man sehr froh darüber sein, dass der Wirtschaftsaufschwung dafür gesorgt habe, dass viele Unternehmen, Gewerbetreibende und Handwerksfirmen auch in unserer Region wieder schwarze Zahlen schreiben. „Die Richtung stimmt“, so der 33-Jährige, der als Kreisbeigeordneter mit den Vertretern der IHK und des Handwerks im regelmäßigen Austausch steht. - „Der SPD ist es auch weiterhin wichtig, dass erstens, vor allem Betriebe, Gewerbetreibende und Firmen aus der Region bei der Auftragsvergabe zum Zug kommen. Und zweitens, Unternehmen berücksichtigt werden, die auch jungen Menschen eine Zukunft in Form einer Ausbildung bieten. Das ist gängige Praxis im Main-Kinzig-Kreis und wird es auch bleiben", so Dr. Kavai. - Auch die Abfallwirtschaft, ein Herzstück in der Aufgabenstellung der Kreise, sieht Kavai gut aufgestellt. Erfreulich sei vor allem, „dass wir im Gegensatz zu vielen Nachbarkreisen unsere Bürger nicht mit höheren Gebühren für ihren Hausmüll belasten“. Im Main-Kinzig Kreis gebe es einen soliden Vertrag, der dem Kreis über 20 Jahre Planungssicherheit gewähre. „Daher wird es mit der SPD auch im kommenden Jahr 2011 keine Gebührenerhöhung geben", legt sich Kavai fest. Gleiches gelte auch für Weiterentwicklung und Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur im gesamten Kreisgebiet, die für Kavai eine der großen Zukunftsentscheidungen dieser Generation sein wird. Die Sozialdemokraten hoffen auf eine baldige Unterzeichnung des Bau- und Finanzierungsvertrags für die nordmainische S-Bahn, für deren Baubeginn man sich seit Jahren vehement einsetze. - Im Bereich der Bildungspolitik stehen für das kommende Jahr ebenso weitreichende Entscheidungen an. Mit der Einführung der Schulsozialarbeit habe man im vergangenen Jahr einen Riesenschritt in die richtige Richtung für über 20 Schulen im Main-Kinzig-Kreis getan. Sollte es einen finanziellen Spielraum geben, wollen Sozialdemokraten auch weitere Schulformen an dem Programm teilhaben lassen. Ebenso sollen Investitionen für die pädagogische Mittagsbetreuung, neue Unterrichtsräume, Anbauten an den einzelnen Schulstandorten weiter fortgesetzt werden. - Über die Attraktivität unserer Region entscheide aber auch die Frage, ob es funktioniere, Familie und Beruf miteinander zu verknüpfen. Deshalb sei der Ausbau der Kindergartenplätze für die unter 3-jährigen wichtig, um den Rechtsanspruch bis 2013 gewährleisten zu können. „Da die Abstimmung mit dem Land immer wieder zu Problemen führen, werden Sozialdemokraten auch im nächsten Jahr dafür kämpfen, dass alle Landesmittel abgerufen und in die Städte und Gemeinden weitergegeben werden können. Bis 2013 will ich mit den Bürgermeistern unseres Kreises für alle Eltern, die ihr Kind unter 3 Jahren betreuen lassen möchten, einen Platz schaffen. Während wir in Erlensee und Neuberg schon weit sind, müssen die Anstrengungen in Bruchköbel intensiviert werden", so abschließend Dr. Kavai.