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Foto © AWO Hessen-Süd
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AWO Sozialzentrum Bruchköbel aktiv bei internationalen Wochen gegen Rassismus 2018

(Bruchköbel/pm) - Ein klares Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus haben die Beschäftigten des AWO Sozialzentrums in Bruchköbel gesetzt. Anlass geben die Internationalen Wochen gegen Rassismus an denen sich die AWO in Hessen auch dieses Jahr beteiligt.  „Rassismus steht im krassen Widerspruch zu den Werten der Arbeiterwohlfahrt. Aufgrund eigener historischer Erfahrungen und unserer demokratischen Grundüberzeugung stellen wir uns gegen jede Vorstellung, die Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe oder ihres Glaubens in vermeintlich minderwertige Gruppen einteilt und ausgrenzt“, erklärt AWO-Generalbevollmächtigter Torsten Hammann.

Für die AWO ist es seit ihrem Bestehen ein Anliegen, sich für die Rechte von Minderheiten einzusetzen und ihnen durch ein engagiertes sozialpolitisches Handeln vor Ort Teilhabe zu ermöglichen. In diesem Sinne fordert die AWO eine konsequente und entschlossene strafrechtliche Verfolgung und Bestrafung von Taten und Worten, die rassistisch motiviert sind. Rassismus ist nicht nur ein fester ideologischer Bestandteil des Rechtsextremismus, sondern findet sich in allen Teilen der Gesellschaft wieder, wie Studien immer wieder belegen.

„Rassismus ist eine Bedrohung für die freie Entfaltung der Persönlichkeit, das selbstbestimmte Leben von Minderheiten und gefährdet dadurch unsere Demokratie. Deshalb beteiligt sich die AWO an den Internationalen Wochen gegen Rassismus mit vielfältigen Aktivitäten“, so Torsten Hammann abschließend.

Die AWO ist auch 2018 wieder Kooperationspartnerin der internationalen Wochen gegen Rassismus, die vom 13. - 26. März 2018 veranstaltet werden. Höhepunkt ist der „Internationale Tag gegen Rassismus“ am 21. März. Die AWO Hessen-Süd beteiligt sich mit ihren Standorten auch dieses Jahr an den Aktionswochen.