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(Bruchköbel/pm) - Im Zuge der letzten Stadtverordnetensitzung am vergangenen Dienstag dieser Woche sieht die CDU Bruchköbel wegweisende Entscheidungen für Bruchköbel auf den Weg gebracht und zeigt sich zufrieden. Neben dem finalen Beschluss des Haushaltes 2018 seien auch die finanziellen Weichen für die neue Stadtmitte gestellt worden. Bei der weiter guten Entwicklung der Einnahmen könne man zielstrebig an die längst überfällige Neugestaltung der Stadtmitte sowie an weitere notwendige Instandhaltungen und Projekte herangehen.

Weiterhin sollte sich auch durch die angekündigte „Hessenkasse“ die bislang verzerrte Situation der viel diskutierten Kassenkredite entspannen. „Unserer Stadt ist in Aussicht gestellt, mit einem Schuldenschnitt die angehäuften 25 Mio. € auf unserem städtischen ‘Girokonto‘ gestrichen zu bekommen“, so CDU-Fraktionssprecher Thomas Sliwka. „Wir haben einen Arbeitsauftrag an unseren Magistrat gestellt, damit rechtzeitig eine Beschlussfassung in Abwägung aller Informationen stattfinden kann.“ Über allem schwebe aber das herausragende und voll im Fokus liegende Jahrhundertprojekt der Neugestaltung der Innenstadt. Dieses Vorhaben dürfe nicht nur isoliert auf die Frage der Finanzierbarkeit reduziert werden. Die geplante Multifunktionalität des Stadthauses, welche eine Vielzahl an Veranstaltungen ermöglichen werde, beinhaltet das Bürgerbüro, die Rathausverwaltung, das Stadtmarketing, sowie viele verschiedene Veranstaltungsräume für Jung und Alt, ob kulturell oder gesellschaftlich. Dazu komme eine neue, weil vielseitig ausrichtbare Gastronomie. Eben ein vielfältiges Angebot auf moderner Basis. „Unser erklärtes Ziel ist es, die Attraktivität aufzuzeigen und dafür zu sorgen, dass Bruchköbel mit Stolz auf seine neue Stadtmitte verweisen kann“, so Sliwka. Ein weiteres Thema sei die teilweise unsachgemäße Berichterstattung zum aktuellen Abschluss des Wasserkonzessionsvertrages. Es sei nach eingehender Untersuchung der Fakten unseriös gegenüber den Bruchköbeler Bürgern gewesen, zu behaupten, dass man durch die Vermeidung des Vertragsabschlusses für Bruchköbel kurzfristig etwas ändern könnte, um das Leitungswasser weicher zu machen. In erster Linie gelte es sicherzustellen, dass immer ausreichend Wasser bereitgestellt ist. „Die sich nicht nur für Bruchköbel darstellende Problematik, dass unser Wasser eindeutig zu hart ist, hat uns dazu veranlasst, außerhalb der öffentlichen Diskussion an der Erarbeitung eines Lösungsansatzes zu arbeiten, welcher losgelöst vom diskutierten Konzessionsvertrag dafür sorgen kann, eine Linderung der Wasserhärte zu erreichen“, so Thomas Sliwka. „Wir sehen den langjährigen Partner, die Kreiswerke Main-Kinzig, in der besonderen Pflicht, uns zu unterstützen. Erste positive Signale ermutigen uns, in dieser Richtung weiter zu machen“.