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Foto © Stadt Bruchköbel
Stadt Bruchköbel

(Bruchköbel/pm) - Die traditionelle Hochzeitspflanzung in der Feldgemarkung wurde in diesem Jahr zum 37. Mal in Bruchköbel veranstaltet. Bürgermeister Günter Maibach, Erste Stadträtin Ingrid Cammerzell und das eingespielte Organisationsteam aus Verwaltung und Bauhof begrüßten 13 Ehepaare zur Pflanzaktion. In diesem Jahr wurde, zur Förderung der heimischen Flora- und Faunavielfalt, eine Feldgehölzinsel im Bereich des Vogelschutzgeländes Roßdorf erweitert. Die angepflanzte Schutzhecke dient Vögeln als Nahrungsgrundlage, Überwinterungsquartier sowie Nist- und Brutmöglichkeit.

Allein ein einzelner heimischer Wildstrauch kann bis zu 43 Vogelarten ernähren. Zudem stellen im zeitigen Frühjahr unzählige Blüten wertvolle Pollen und Nektar für Insekten bereit. Von den insgesamt 180 Heckenpflanzen und Kleinbäumen pflanzte jedes Paar neun Pflanzen in den zuvor aufgelockerten Boden. Die Arbeit machte einigen so viel Freude, dass Sie anschließend alle übrig gebliebenen Feldgehölze einpflanzten. Die städtischen Gärtnerinnen und Gärtner leiteten dabei die Eheleute an, um robuste Wildsträucher wie Rote Heckenkirsche, Liguster, Holunder, Schneeball, Haselnuss, Hartriegel zu pflanzen.

Zur Stärkung gab es diverse Getränke und nach getaner Arbeit ging es dann ins Feuerwehrgerätehaus, wo bereits ein Imbiss auf alle wartete. Nach der Pflanzaktion erhielten alle teilnehmenden Hochzeitspaare eine gerahmte, persönliche Momentaufnahme und ein Gruppenbild, zur Erinnerung an die gemeinsame Anlegung des Pflanzstreifens. Die diesjährige Hochzeitspflanzung in Form einer Vogelschutzhecke wird künftig als Vernetzungselement zur Feldflur einen wichtigen Beitrag für den Naturschutz leisten.