Bruchköbeler Kurier, das wollen Sie wissen.

„König Ödipus“

Kunstnetz B und JTW präsentieren das Schauspiel im Artrium

(Bruchköbel/pm) - Hoher Besuch aus dem antiken Griechenland kündigt sich am Fr., 10. November um 20.00 Uhr im Artrium Bruchköbel, Innerer Ring 1 an. „König Ödipus“ ist zu Gast beim Kunstnetz B und wird für Beanspruchung der Lachmuskeln sorgen. Nun gibt es eine der letzten Gelegenheiten, die „enthusiastisch gefeierte“ Komödie im Rahmen der Ausstellung zu sehen. In der Stadt Theben wütet die Pest - Menschen und Tiere sterben, Felder werden unfruchtbar. Alle Hoffnungen richten sich auf den klugen und mitfühlenden König Ödipus, der die Stadt einst von der Sphinx befreit hat.

Ödipus hat seinen Schwager Kreon nach Delphi geschickt, um das Orakel zu befragen, wie Theben vom "Schwarzen Tod" befreit werden könne. Die Antwort des Apollon lautet, dass der Mörder von König Laios, Ödipus‘ Vorgänger auf dem Thron, gefunden und bestraft werden müsse. Ödipus verpflichtet sich zur rückhaltlosen Aufklärung des Verbrechens, das vor seiner Ankunft in Theben stattgefunden hat. Er droht dem Mörder die Verbannung an - doch bei seinen Ermittlungen übersieht er leider ein nicht ganz unwichtiges Detail...

Was bisher nur als Tragödie bekannt war, wurde jetzt geschickt zu einer unfassbar lustigen, modernen Komödie umgeschrieben. Bodo Wartke, der bekannte Klavierkabarettist, brachte 2010 diese komödiantische Neufassung auf die Bühne. „Alles erinnert an entspannte Comics – und die brilliant aufspielenden Schauspieler geben ihr Bestes dazu, namentlich der sehr erfahren agierende Raik Woitha als (hauptsächlich) Ödipus und der nicht minder virtuose, umwerfende David Lamm. Nach Improvisationstheater-Manier – mit einer Anzahl diverser Requisiten - schlüpfen die beiden oftmals blitzartig in die vielfältigen Rollen des Geschehens und entlarven sympathisch die präsentierten Personen […]“, so Erland Schneck-Holze, erfahrener Theatermacher in und um Hanau. 

Im Jungen Theater Wachenbuchen wurde das Theaterprojekt in weniger als vier Wochen „in der bemerkenswert phantasie- und temporeichen Regie von Tom Möller nicht nur glänzend realisiert, sondern auf den springenden Punkt gebracht.“, so Schneck-Holze.

Ab 19 Uhr hat das Artrium geöffnet und es gibt auch ein paar kulinarische Leckereien und Getränke zu erwerben. Außerdem kann man sich vor und nach der Vorstellung die Exponate der Ausstellung anschauen, die noch bis zum 12. November zu sehen sein wird.

Karten erhalten Sie nur an der Abendkasse zu 8 € oder 5 € ermäßigt.