Bruchköbeler Kurier, das wollen Sie wissen.

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(Bruchköbel/jgd) - Zur nächsten Sitzung der Stadtverordneten stehen -neben der Einbringung des Haushaltes- noch weitere interessante Themen auf der Tagesordnung. Darunter zwei Fraktionsanträge der Grünen, und ebenso Anträge der Verwaltung. Größter „Brocken“ ist an dem Abend die Verabschiedung der Bauleitplanung für die Stadtmitte, mit umfangreichen Plänen und Begründungen. Dabei soll auch die öffentliche Auslegung des Entwurfes veranlasst werden – dann kann jeder Bürger, jede Bürgerin die Pläne im Rathaus einsehen und vor Ort ggfs. Einsprüche oder Anregungen mitteilen. Am 20. November soll darüber hinaus eine weitere Bürgerversammlung zum Thema stattfinden. Weitere Antragsthemen:

Busversorgung - Zur Sicherstellung der weiteren Busversorgung müsste eigentlich nun bald ein neuer mehrjähriger Vertrag mit der Kreisverkehrsgesellschaft abgeschlossen werden. Das ist aber aus verschiedenen Gründen noch nicht möglich. Daher gibt es jetzt das pauschale Angebot eines Jahresvertrages für 2018, das quasi zum Festpreis die vertraglich vereinbarten Leistungen weiterhin sichern soll. Darüber müssen die Stadtverordneten zu einer Entscheidung kommen. 

Wasserversorgung - Zum von der Stadtverwaltung beabsichtigten Abschluss eines Konzessionsvertrages für die Belieferung der Stadt mit Trinkwasser sind wohl einige Auseinandersetzungen zu erwarten. Es geht darum, ob sich der Vertrag als Hebel nutzen lässt, um für die Stadt eine bessere Wasserqualität mit weicherem Wasser durchzusetzen.

Radweg nach Butterstadt - Die Fraktion der Grünen will, dass der Radweg von Niederissigheim nach Butterstadt bald mit Bruchköbeler Haushaltsmitteln gebaut wird. Das Problem: Der Radweg sei beim Main-Kinzig-Kreis nicht mehr als dringliche Maßnahme vorgesehen. Hessenmobil habe Förderanträge des Kreises abgewehrt, weil es zwischen Niederissigheim und Butterstadt ausgebaute landwirtschaftliche Wege gebe, die genutzt werden könnten. Bruchköbel solle daher auf eigene Faust bauen, so die Grünen.

Photovoltaik - Die Grünen wollen, dass städtische Flächen für Photovoltaikanlagen genutzt werden. Sie schielen dabei auf ein Konzept der Anmietung einer Photovoltaikanlage zur Eigenversorgung, das von den Kreiswerken Main-Kinzig angeboten werde.