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Foto © privat
Kinderbuchautorin Dagmar Chidolue

Kinderbuchautorin Dagmar Chidolue hält mehrtägige Lesung an der Brückenschule

(Roßdorf/pm) - Kürzlich war die bekannte hessische  Kinderbuchautorin Dagmar Chidolue, bekannt vor allem durch ihre zahlreichen Millie-Bücher (Millie in London, in Paris , in Ägypten..), Gast an der Brückenschule in Bruchköbel-Roßdorf. Da alle Jahrgangsstufen in den Genuss ihrer Lesungen kommen sollten, wurde für 3 Vormittage die Gymnastikhalle der Brückenschule von neugierigen und aufgeregten Schulkindern belagert.

Sie lauschten gespannt den vielfältigen Erlebnissen  der aufgeweckten Millie, die die Kinder mal auf eine abenteuerliche Klassenfahrt in einer gruseligen Burg oder auch zu einem Besuch auf einen Bauernhof oder zu einem Familienurlaub an die Ostsee mitnahm und ihre Zuhörer durch ihre unverblümten und deshalb auch oft komischen Gedanken und Sprüche zum Lachen brachte.

Dabei legte die Autorin  großen Wert darauf, immer wieder  an die Erfahrungen der Kinder anzuknüpfen und gab gleichzeitig auch bereitwillig Antwort zu ihrer eigenen Person. Die  Kinder erfuhren zum Beispiel, dass Frau Chidolue eigentlich aus Langeweile zum Schreiben kam. Sie beschrieb anschaulich die  Umstände in ihrer Jugendzeit, in der es nur 3 Programme im Fernsehen gab und sie sich dann einfach Geschichten ausdachte und  niederschrieb. Auch dass all ihre Geschichten einen Bezug zu eigenen Erfahrungen und ihr bekannten  Örtlichkeiten haben, demonstrierte sie ganz konkret anhand von Fotoaufnahmen wie z.B. eines unheimlich wirkenden Waldstückes oder eines verlassenen Gebäudes. Ab und zu, berichtete sie, habe  sie auch  schon Erlebnisse ihrer Enkelin Katharina verschriftlicht, wie z.B. ein besonders gruseliges Ereignis während einer Nachtwanderung. Die Brückenschüler erfuhren außerdem, dass Frau Chidolue neben lustigen und abenteuerlichen Geschichten auch nachdenkliche  wie in ihrem Werk „Flugzeiten“, das die Kriegserfahrungen ihres Vaters wiedergibt, geschrieben hat und dieses  sogar als eines ihrer Lieblingsbücher bezeichnet.

Wie im Fluge verging die Zeit und die Kinder freuten sich riesig , als sie am Ende jeder ein  persönliches Autogramm von Frau Chidolue geschenkt bekam. Zurück im Klassenzimmer  wurde  noch ausführlich über das Erlebte gesprochen und in einigen Klassen, die vom „Millie-Fieber“ angesteckt wurden,  wurde entschieden, nun regelmäßig in den Frühsstückspausen aus einem Millie-Buch vorzulesen.