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Fröhliche Brückenschulkinder

(Roßdorf/pm) - Der Schulstart ist für die Brückenschule Roßdorf in diesem Jahr ein ganz besonderes Ereignis: Nach mehr als 40 Jahren sind zum ersten Mal in der Schulgeschichte alle Klassen gemeinsam an einem Standort untergebracht. Von Anfang an sahen die Baupläne eine baldige Erweiterung des Schulgebäudes vor. Leider konnte dies damals aus finanziellen Gründen nicht so schnell umgesetzt werden. Viele Jahre wurden daher Räume der Heinrich-Böll-Schule mitgenutzt. Schüler und Lehrer der Brückenschule mussten zwischen den beiden Standorten Roßdorf und Nord pendeln.

Die beiden Standorte, Roßdorf und Dependance Nord, waren verbunden durch eine Fußgängerbrücke. So kam es zu dem markanten Namen der Schule.

Als Provisorium begonnen, überdauerte der Notbehelf nahezu 40 Jahre. Nun hat der Main-Kinzig-Kreis die Zusammenführung durch das Aufstocken der vorhandenen Container auf dem Gelände der Brückenschule ermöglicht. Dadurch finden alle Schüler der Brückenschule in Roßdorf Platz, wodurch sich viele Vorteile bieten: Der Zusammenhalt unter den Brückenschülern wird enger, die Organisation des Sport- und Schwimmunterrichts sowie die Einteilung der neuen Klassen wird einfacher, viele Lehrmaterialien und Geräte müssen nicht mehr doppelt angeschafft werden (um nur einige Beispiele zu nennen). Alle Schulmitglieder freuen sich über das Erreichte und sind nun zuversichtlich, dass es keine weiteren 40 Jahre mehr dauern wird bis das alte Schulgebäude, wie geplant, saniert und erweitert wird.