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Egerländer

(Bruchköbel/pm) -  Von der Quelle bis zur Stadt. Im Mai startete eine 8-köpfige Gruppe der Eghalanda Gmoi z´Bruchköbel unter der Leitung ihres Vüastäihas Günter Fritsch in einem Kleinbus zum Egerlandtag und dem Bundjungentreffen der Egerländer nach Marktredwitz. Zum ersten Stopp auf der Hinfahrt ging es an die Egerquelle. Am Nachmittag besichtigte die Gruppe den Grenzlandturm in Neualbenreuth und besuchte in Konnersreuth das Grab der Resel. Therese Neumann war eine Bauernmagd und weit über das Egerland hinaus für ihren Lebensstil bekannt.

Heute wird sie als Heilige verehrt. Am nächsten Tag ging es zum Kappl oberhalb von Waldsassen. Die Dreifaltigkeitskirche ist im Barockstil gebaut und heute ein Wallfahrtsort. Anschließend ging es nach Eger auf den wunderschönen Marktplatz mit seinen liebevoll restaurierten Häusern. Weiterfahrt nach Wildstein, heute Scalna, beim Schnitzelfranz zum Mittagessen bei Schweinebraten und böhmischen Klößen. Am Abend waren alle in der Tracht zum Volkstumsabend in Marktredwitz, der hauptsächlich von der Egerlandjugend gestaltet wurde. Am nächsten Morgen fand der katholische Gottesdienst mit Fahneneinzug unter Leitung des Weihbischofs Dr. Graf aus Regensburg im Festzelt in Marktredwitz statt. Nach dem Mittagessen begab sich die Gruppe aus Bruchköbel nach Waldsassen in die dortige Basilika. Mit Bauernbrot, Hausmacherwurst und Kräuterschnaps, hergestellt nach einem uralten Rezept aus der alten Heimat ging es am letzten Tag wieder nach Hause.