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Freiwilligen Feuerwehr Bruchköbel

(Bruchköbel/pm) - Am Samstag, 13.05.2017 zog es Freunde der Blasmusik ins Bruchköbeler Bürgerhaus zum Frühlingskonzert der Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr Bruchköbel. Vor einem ausverkauften Saal gaben die Musikerinnen und Musiker des Großen Blasorchesters wie auch des Jugendblasorchesters ein hervorragendes, frühlingshaftes Konzert. Pünktlich um 20 Uhr ertönte der erste Titel „So schön ist Blasmusik“, welcher auch das Motto des Abends war. Klaus-Dieter Ermold führte wie immer ganz souverän und informativ durchs Programm, sodass das Publikum alles über die Stücke, deren Hintergründe und die Komponisten erfahren konnte.

Bei „Lord of the Dance“ fand die dramatische, energiereiche irisch-keltische Musik Einzug ins Bürgerhaus. Kirsten Lochmann spielte hierbei ein Solo auf der Tin Whistle, einer irischen Flöte. Gleich im Anschluss folgte Udo Lindenbergs Ballade „Hinterm Horizont“, mit einem Altsaxophonsolo gespielt von Kirsten Bach. Nach dem bekannten „Music“ von John Miles, rundete die „Bodensee Polka“ den ersten Teil des Konzertes ab. Auch hier stellten Solisten ihr Können unter Beweis. Am Tenorhorn spielten Rolf Gerlach, Florian Hinkel und Julian Hinkel. Das Große Blasorchester, unter dem Dirigat von Gerd Hartherz, hat sich eine Pause verdient. Das Jugendblasorchester nahm auf der Bühne Platz. Auch Armin Schusser, Dirigent der Jugendlichen, hatte wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Vom modernen Hit „Timber“, über die „Uschi-Polka“ bis hin zu einem Solowerk für Posaune wurde dem Publikum alles geboten. Bei „Trombo-Mambo“ stellten fünf Nachwuchsposaunisten im Alter von 12 bis 17 Jahren ihr musikalisches Können unter Beweis. Das Publikum war begeistert, was ein kaum endender Applaus zeigte. Die Jugendlichen übernahmen, eigentlich schon selbstverständlich, ihre Ansagen der Titel selbst vor. Julian Barth, trotz seiner 12 Jahre schon ein „alter Hase“ im Moderationsgeschäft, moderierte wieder souverän und ist schon als Nachfolger von Klaus-Dieter Ermold im Gespräch. Nach der Pause folgten ein Medley der Filmmusiken von Henry Mancini, verschiedene Rock, Pop und Swing Klassiker und weitere Solostücke. Das Publikum staunte nicht schlecht, wie sich Horst Hackenberg als fidelen Bassist präsentierte. Er spielte ein anspruchsvolles Solo auf der Tuba. Einen weiteren Solopart übernahm Alexander Breyer an der Trompete bei der Ballade „The Rose“. Das Publikum forderte vom Großen Blasorchester zwei Zugaben, bevor sie nach einem abwechslungsreichen, qualitativ hochwertigen Programm von der Bühne entlassen wurden. Der 1. Vorsitzende Rainer Müller, bedankte sich beim Publikum, bei allen Musikerinnen und Musikern und nicht zuletzt beim Dirigenten des Großen Blasorchesters. Gerd Hartherz, nunmehr seit 2011 der musikalische Leiter, versteht es sowohl die älteren als auch die jüngeren Musikerinnen und Musiker immer wieder für die Musikauswahl zu begeistern und „ Aus Freude an der Musik“ – dem Motto des Vereines, weiter zu Musizieren. Die Kapelle fährt nächste Woche auf Konzertreise ins Gebiet „Saar-Mosel-Hunsrück“, wo sie am Sonntag, 28.05.2017 ab 11 Uhr ein zweistündiges Konzert im „Cloef-Atrium“ in Mettlach geben wird. Hier werden sie noch einmal Teile ihres Konzertprogrammes präsentieren. Weitere Informationen entnehmen sie der Webseite des Vereines: www.kapelle-bruchkoebel.de.