Bruchköbeler Kurier, das wollen Sie wissen.

Banner mit Weihnachtsferien 2015. vom 21.12,2015 bis einschl. 8.01.2016 

…vom 22.12.2017 bis einschließlich 12.01.2018.

Ab dem 13.01.2018 sind wir wieder für Sie da. 

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Verändertes Informationsverhalten der Bürger konstatiert
(Bruchköbel/jgd) – Die Bruchköbeler Feuerwehren gehen mit einem anregend gestalteten Jahresbericht 2016 in die Informations-Offensive. Wer sich ein umfangreiches Bild über die Arbeit der hiesigen Feuerwehren machen will, kann sich das diesmal knapp 60-seitige, professionell gestaltete und leicht lesbare Dokument ab sofort von der Homepage der Feuerwehren herunterladen. Das Werk präsentiert zum Beispiel eine Übersichtskarte der 2016er Einsätze im Stadtgebiet, und dazu viele Einblicke in die Feuerwehrarbeit aus verschiedenen Perspektiven: So wird den Aktivitäten im Bereich des Jugendnachwuchses viel Platz und Aufmerksamkeit gewidmet.

Neuen Mitgliedern, die im laufenden Jahr dazustießen, ist eine eigene Seite gewidmet. Und jede Menge Rückblicke auf die Aktivitäten des letzten Jahres, immer fleissig bebildert, machen aus dem Werk ein kurzweilig zu studierendes Magazin. Wer sich für Feuerwehrarbeit interessiert oder gar erwägt, selbst dort mitzumachen, dem liefert dieses Magazin eine gute Informationsgrundlage. „Zukunft“ ist den Brandschützern dabei das aktuelle Schlagwort. Der Bedarfs- und Entwicklungsplan für die Feuerwehren liege nun vor, und jetzt müsse es heissen: „Macht die Feuerwehr fit für die Zukunft“. Die Bruchköbeler Brandschützer denken perspektivisch: „Mehr Personal, mehr Jugendarbeit, mehr Kinderfeuerwehr, damit wir in Zukunft nicht ohne oder nur mit zu wenig Personal darstehen.“ Gleichzeitig gelte es auch, neue Herausforderungen anzupacken. Man arbeite an einem neuen Fahrzeugkonzept und an der Frage nach der technischen Ausstattung. „In den kommenden Jahren müssen viele Kameraden und vor allem Führungskräfte viel Arbeit und Leistung in dieses große Projekt stecken, damit nachfolgende Generationen nicht 'auf dem Trockenen' sitzen bleiben“, ist man um die Zukunft besorgt und bemüht.
Interessant sind auch einige Gedanken zur Kommunikationsplattform „Facebook“. Über 33.000 Menschen weniger hätten zwar im Jahr 2016 die offizielle Webseite der Feuerwehren besucht, so der Bericht. Gleichzeitig sei aber die Zahl der „Follower“ und Leser auf Facebook stark angestiegen. Für den Betreuer der Social- Network- Plattformen und gleichzeitigen Administrator der Feuerwehren-Webseite, Benjamin Thoran, ist das eine Trendwende im Informationsverhalten: “Man merkte 2016 sehr deutlich, dass der Ort der
Informationsaufnahme klar in Richtung Facebook gerutscht ist.” Für ihn ergibt das Sinn, zumal die Menschen heute wie selbstverständlich ihre Smartphones zur Hand haben und auch aktiv danach suchen, was los ist. Wer die einschlägigen Foren auf Facebook verfolge, der wisse, welches Ausmaß das annehmen kann und mit welcher Schnelligkeit Meldungen dort
gepostet und sogleich auch diskutiert würden. “Ob es einem gefällt oder nicht, das Nutzungsverhalten ändert sich. Klassische Webseiten rücken als primäre Informationsträger in den Hintergrund. Dialog und Informationsmix werden stetig beliebter und als zeitgemäßer wahrgenommen”, so Benjamin Thoran weiter. Gleichzeitig betont er, dass dies jedoch nicht das Aus für die Webseite der Feuerwehr bedeute. “Ganz im Gegenteil: Unsere Webseite füttert Facebook und alle anderen Netzwerke permanent mit Informationen“, so Thoran. Die Homepage sei also quasi die seriöse Basis der Informationsarbeit. Verknüpfe man beide Plattformen richtig, sei ein erheblicher Gewinn für das Image und die öffentliche Wahrnehmung zu erwarten. Nur wer in der Öffentlichkeit präsent sei, mit klarer Stimme spreche und sich als zuverlässig und kompetent erweise, könne so wahrgenommen werden, wie er es beabsichtige. „Nicht umsonst beschäftigen große Unternehmen viele Fachleute auf diesem Gebiet”, so der Webchef, der selbst im Marketingbereich beruflich unterwegs ist. Nicht zuletzt zeige die Auswertung der Reaktionen auf die veröffentlichten Inhalte, dass die Menschen die Arbeit der Feuerwehr sehr schätzen. er Link zum pdf-Dokument: www.feuerwehr-bruchkoebel.de, dort derzeit auf der Eingangsseite oder im „Suche“-Feld „Jahresbericht“ eintippen.